dies & das
Die letzte Woche war eher ruhig hier im Blog, so dass ihr alle mit dem Lesen nachkommen konntet und nun wieder live bei meinem spannenden Leben dabei sein könnt!
DAAD-Stipendium
Habe heute, am 6. Mai, also 5 Tage nachdem meine Arbeitserlaubnis abgelaufen ist, die offizielle Bestätigung vom DAAD erhalten, dass ich weiterhin gefördert werde. Nur dank der flexiblen Administration hier an der Uni wurde ich nicht ausgewiesen. Danke, Princeton Uni!
Konferenz
Die CLEO-Konferenz in Baltimore ist vorbei. Bin heute morgen etwas früher als geplant zurückgekommen, da mein Boss gerne noch ein group meeting machen wollte, bevor er sich für die nächsten Wochen in Europa auf Konferenzen herumtreibt. Das macht aber gar nix, weil Baltimore erstens gar nicht so schön ist, und die Konferenz auch ziemlich öde war. Gut war:
- Die Qualität der Vorträge.
- Die Lage des Konferenzzentrums, die Räume, die allgemeine Organisation.
- Die Ausstellung verschiedener fachbezogener (Laser, Optik) Firmen - ich konnte mit den Firmenvertretern nicht nur über ihre Produkte sprechen, sondern auch über Jobs in der (Industrie-)Forschung und als Anwendungsingenieur/-wissenschaftler in der Industrie.
Schlecht war:
- Der Konferenzbeitrag war vergleichsweise hoch, aber es gab im Unterschied zu den kleineren Konferenzen, bei denen ich sonst war, weder Mittagessen, noch Dinner, Kaffee, eine schicke Tasche für die Konferenzunterlagen, Freibier beim Konferenzempfang, kostenlose Gepäckaufbewahrung, ein soziales Rahmenprogramm.
Das machte es ein wenig langweilig. Zum Glück war mein Forschungszentrum MIRTHE anwesend, organisierte ein MIRTHE-Dinner für alle MIRTHE-Studenten, Postdocs, Professoren und Industriemitglieder, so dass ich ein paar weitere Kontakte knüpfen konnte. Außerdem kenne ich die meisten der anderen Studenten und so ging es anschließend noch in die Kneipe.
Außerdem gab es einen Postdoc “Round table” in kleiner Runde mit lecker Mittagessen, und einem MIRTHE Professor, Frank Tittel, mit dem wir ein wenig über Vorstellungsgespräche für Professuren an der Uni plaudern konnten. Was wichtig ist (Forschung), was weniger zählt (Lehre, Service), was in den Lebenslauf kommt, usw. Interessanter für mich war der Part, wo Frank über seine Zeit bei General Electric plauderte. Diese Firma hat eine große Forschungsabteilung mit einem hohen Anteil an Materialwissenschaft - ein potentieller Arbeitgeber.
Yeah Yeah Yeah
Mein Lieblingsstudent verlässt mich doch noch nicht, sondern bleibt stattdessen noch ein paar Monate länger und steht mir als persönlicher Sklave zur Verfügung.
Comments