Pennsylvania Teil 3
Wir hatten also einen kurzen Spaziergang entlang des Elk Creeks geplant. Daher war es auch nicht nötig, viel Proviant mitzunehmen, und aus vergangenen Wandertrips hatten wir nicht gelernt, dass die erste Wanderung JEDES EINZELNE MAL zur Monsterwanderung ausartete. Die Striche, die auf der Karte wie Brücken aussahen, waren Furten, welche zu dieser Jahreszeit unpassierbar waren. Im Gegenteil, wir fanden sogar eine Gedenktafel über einen Herrn, der vor hundert Jahren beim Versuch der Überquerung ertrunken war. Also dehnten wir den Spaziergang ein wenig aus, den Zurückgehen gildet nicht. Die nächste Brücke sollte uns über den Fluss und auf der anderen Seite zurück zum Auto bringen. Das tat sie auch, allerdings dauerte es zum einen noch recht lange bis wir die Brücke erreichten, und zum anderen führte der Weg zurück nicht ganz direkt am Wasser entlang, sondern über einen Berggipfel.
Hatte ich erwähnt, dass es etwa 35°C im Schatten und sehr schwül war? Auf dem Berggipfel angekommen, war die Stimmung recht mau, aber der letzte Verpflegungsposten eines Radrennens, das hier vorbeikam, konnte uns mit Elektrolyten, Mitgefühl und Peptalk wieder auf die Beine bringen, so dass wir es mit viel Quengeln auch wieder den Berg hinunter und zurück zum Auto schafften.
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