Nikolaus
Mensch, da habe ich es doch glatt versäumt, dem Dirk einen herzlichen Nikolaus zu wünschen! Oder zu bloggen. Oder diverse Leute auf meiner langen Liste anzurufen. Oder mich um meine bald fälligen BAFöG-Schulden zu kümmern. Freizeitstress - juchhu!
Weihnachten nähert sich mit großen Schritten, obwohl man das hier bei 16 °C und Sonnenschein kaum merkt - nur die Weihnachtslieder kommen einem etwas merkwürdig vor. Glühwein gibt es ja auch nicht. Heute morgen habe ich ein Auto mit roter Nase und Rentierhörnern gesehen und plage mich seitdem mit einem Reindeer-Rudolph-Ohrwurm herum.
Ich war am Wochenende in Albany, im Staat New York, zum Tanzen. An- und Abreise haben jeweils über 5 Stunden gedauert, so dass ich viel Zeit in Bus und Bahn unterwegs war. Dies war übrigens meine erste Busreise (im Stil von Megabus oder Greyhound), und es war spannend! Zum einen musste ich die richtige Bushaltestelle mitten in Manhattan finden, zum anderen den richtigen Bus, und dann zusehen, dass mein Gepäck nicht unterwegs “verloren” geht. Ich hatte nette Gesellschaft im Bus - gehörte zur ethnischen Minderheit, was mir bisher erst einmal in Brooklyn passiert ist. War eine lustige Reise mit kaputten Sitzen, lauter Hiphop-Musik, singenden Mitreisenden und nicht funktionierenden Leselampen. Es war auch eine gute Vorbereitung auf meine Große Reise im nächsten Jahr - Busreisen kann ich jetzt.
Mein Blog langweilte sich dagegen ein wenig, und die Schuhentscheidung habe ich auch noch nicht getroffen. Ich hoffe, ihr hattet alle einen vollen Stiefel und genießt heißen Glühwein bei kaltem Schmuddelwetter - ich werde darauf noch bis Weihnachten warten müssen.
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